NARM-Wochenende vom 21.02. bis zum 22.02.2026
Ein Erfahrungsraum für Selbstanbindung, Beziehungsklarheit und innere Freiheit
Dieses Wochenende ist eine Einladung, innezuhalten und dir selbst auf eine neue, tiefere Weise zu begegnen.
Nicht über Analyse oder Geschichten, sondern über unmittelbare Wahrnehmung, Körperempfinden, Gefühl und Beziehung im Hier und Jetzt.
Vielleicht erkennst du dich in einigen dieser Erfahrungen wieder:
Du fühlst dich innerlich blockiert, obwohl du eigentlich weißt, was du willst
Alte Muster zeigen sich immer wieder in Beziehungen
Nähe ist gleichzeitig sehnsüchtig und herausfordernd
Du passt dich an und verlierst dabei den Kontakt zu dir
Dein Körper hält Spannungen oder Gefühle, die sich allein schwer lösen lassen
Du wünschst dir authentischen Kontakt zu dir selbst und zu anderen
Du sehnst dich nach mehr Lebendigkeit, Klarheit und innerer Freiheit
An diesem Wochenende öffnen wir einen geschützten, klar gehaltenen Gruppenraum, in dem du deine innere Dynamik im Kontakt erforschen kannst.
Der Fokus liegt auf dem Erleben im Moment:
auf dem, was sich im Körper zeigt, welche Gefühle auftauchen, wie du dich innerlich organisierst und wie Beziehung im Jetzt gestaltet wird.
Jede teilnehmende Person hat, wenn sie möchte, Raum für eine kurze Einzelsession im Gruppensetting.
Dabei geht es nicht darum, deine Geschichte zu erzählen, sondern wahrzunehmen, wie du in Beziehung bist.
Welche Impulse, Spannungen oder Bewegungen zeigen sich
und wo neue Möglichkeiten von Kontakt, Nähe oder Abgrenzung entstehen können.
Die Gruppe wirkt dabei als bezeugender Raum.
Dieses Bezeugen unterstützt Integration, vertieft die Prozesse und berührt oft auch eigene Themen.
Zusätzlich arbeiten wir mit sanften Übungen in Kleingruppen, psychoedukativen Impulsen und gemeinsamer Reflexion.
Was dich unterstützt
Die Arbeit orientiert sich am Neuroaffektiven Beziehungsmodell und unterstützt dich dabei,
mehr Selbstanbindung und innere Klarheit zu entwickeln
dich selbst feiner wahrzunehmen und anzunehmen
alte Muster nicht nur zu verstehen, sondern nachhaltig zu wandeln
Wahlfreiheit zwischen Nähe und Distanz zu erleben
gesunde Autonomie und gleichzeitige Verbundenheit zu entwickeln
emotionale Selbstregulation, Kohärenz und Selbstwirksamkeit zu stärken
Vertrauen in deine eigene Lebendigkeit zurückzugewinnen
alte Überlebensstrategien achtsam zu erkennen und zu lösen
Dieses Wochenende ist ein eigenständiger Erfahrungsraum.
Gleichzeitig kann es als Einführung für ein später beginnendes NARM Jahrestraining dienen.
Das Jahrestraining startet im April 2026
und umfasst sechs Wochenenden im Abstand von etwa sechs Wochen.
Termine
Samstag, 21.02.2026
11:00 – 19:00 Uhr
Sonntag, 22.02.2026
11:00 – 17:00 Uhr
Ort
Dorfstraße 4
85649 Brunnthal
Kosten
320 €
Verpflegung
Bitte bringe für das gemeinsame Mittagessen etwas Leckeres für das Buffet mit.
Anmeldung & Fragen
📲 0172 9951315
persönlich oder per WhatsApp
Ich freue mich auf einen ehrlichen, lebendigen und achtsamen Raum mit euch!
Noch ein paar Worte über die NARM-Gruppe ♥️
Desidentifikation als Tor zu Bewusstsein und Erwachen
Du hast schon eine Menge hinter dir. Vielleicht Jahre der Therapie, Selbsterfahrung, Fortbildungen, Seminare, Retreats, spirituelle Reisen, Meditationen. Du hast gefühlt, gewühlt, gekämpft, gesucht. Und irgendwann kommt dieser Punkt, an dem du dir denkst: Ganz ehrlich, ich habe eigentlich keinen Impuls mehr für noch mehr Forschen. Ich will ankommen. Ich will spüren, dass es leichter wird. Ich will leben, lachen, mein Leben gestalten, frei sein und vielleicht auch wirklich aufwachen aus diesem inneren Film. Genau hier setzen wir in dieser Gruppe an.
Denn wenn wir ehrlich sind, machen wir all diese innere Arbeit, die Selbsterforschung, das ständige Hinschauen und manchmal auch die mühsame Konfrontation mit uns selbst nicht nur, um weniger zu leiden. Am Anfang geht es darum, Symptome zu lindern, mehr Stabilität und Leichtigkeit zu erfahren, irgendwie klarzukommen. Doch irgendwann wird spürbar, dass es um etwas Tieferes geht. Es geht darum, dich nicht mehr mit deinen alten Geschichten zu verwechseln. Nicht mit deinen Mustern, nicht mit deinen Rollen, nicht mit den Programmen, die du gelernt hast, um dazuzugehören und geliebt zu werden. Es geht darum zu erkennen, wer du bist jenseits all dessen.
Als Kind hattest du keine Wahl. Gefühle wie Wut, Trauer, Ohnmacht oder Verzweiflung haben sich so überwältigend angefühlt, als würdest du daran zerbrechen, weil du damit allein warst. Also hast du diese Gefühle abgespalten, verdrängt und tief in dir weggeschlossen. Sie sind geblieben, wie eingefrorene Kreise. Solange sie nicht gefühlt und vollendet sind, binden sie Energie. Dann fühlst du dich müde, schwach oder abgeschnitten von dir selbst und deiner Lebendigkeit.
In der Gruppe geht es darum, genau diesen Gefühlen wieder zu begegnen. Verkörpert, in Kontakt mit dir selbst und im Spiegel von Menschen, die dich wohlwollend bezeugen. Wenn diese Gefühle wirklich da sein dürfen, wenn sie gefühlt werden, verlieren sie ihre Ladung. Ein Kreis schließt sich, und ein neuer Raum entsteht. Dieser Raum ist Bewusstsein.
Bewusstsein bedeutet hier nicht, alles von außen zu beobachten, zu analysieren oder zu bewerten. Auch das war eine Form von Trennung. Es geht um unmittelbares Sein. Du spürst: Ich bin nicht meine Trauer. Ich bin nicht meine Wut. Ich bin nicht meine Angst. Diese Gefühle gehören zum Leben, sie kommen und gehen, doch sie sind nicht dein wahres Wesen.
Die Wissenschaft würde diesen Prozess mit Neuroplastizität erklären und damit, dass sich dein Gehirn durch neue Erfahrungen, durch Beziehung und durch das Fühlen von etwas, das lange nicht möglich war, verändert. Das ist richtig. Und zugleich zeigt sich etwas Tieferes: Deine Lebenskraft beginnt wieder zu fließen. Du erinnerst dich an deinen Ursprung, an das Sein.
Dann verändert sich etwas Grundlegendes. Gefühle sind keine Feinde mehr, sondern Begleiter. Die Trauer sitzt vielleicht morgens mit dir beim Kaffee, die Wut läuft mit dir durch die Stadt. Sie dürfen da sein, ohne dass du sie bekämpfen, verändern oder wegschicken musst. Und plötzlich wird das Leben leichter. Humor taucht auf, Freude, Kontakt. Gleichzeitig wächst deine Fähigkeit, auch mit schweren Gefühlen präsent zu bleiben.
Das ist Desidentifikation. Das ist gelebtes Leben. Manchmal fühlt es sich an wie ein hartes Brot, das wir wieder und wieder kauen, wenn wir unseren tiefsten Gefühlen begegnen. Doch genau diese Gefühle sind das Tor. Sie sind nicht das Hindernis, sondern der Durchgang.
Erwachen bedeutet im Grunde nichts anderes, als mit dem da zu sein, was da ist, ohne dich damit zu identifizieren. Einfach da sein. Im Sein. Und das wird möglich, wenn du in der Tiefe gefühlt hast, wenn nichts mehr weggeschoben werden muss. Dann ist Erwachen nichts Besonderes, kein Ziel und kein außergewöhnlicher Zustand. Es ist dein Naturzustand. Ganz natürlich wach und präsent im Hier und Jetzt, verbunden mit dir selbst, offen für andere, fließend und zugleich stabil in dem, was ist.
Aus diesem Bewusstsein heraus kannst du lebendig und authentisch auf Menschen, Situationen und dich selbst eingehen. Einfach, klar und präsent. Und manchmal bist du in deinem Sein auch im Widerstand, im Rückzug, willst nichts, fühlst dich leer oder sinnlos. Auch das gehört dazu.
Das ist der Raum, den wir in dieser NARM Gruppe gemeinsam betreten: ein Raum, in dem Präsenz geschieht, Gefühle sich vollenden, Identifikationen sich lösen und das, was du in Wahrheit bist, wieder Platz nehmen kann.

